"Wissen Sie", sagte der Kommissar. "Mit den E-Mails ist es wie mit
Ihrem Sugo: Von den vielen Tomaten bleibt am Ende nur wenig übrig.
Kochen lassen und abwarten, Frau Mazzoleni." (Roman "Sechseläuten" von Michael Theurillat)
Meine
Inbox zeigte nach zwei Wochen Badeferien 438 neue E-Mails. Davon waren
63 lesenswert, also eines von sieben. Zwei Strategien helfen nach dem
Urlaub: Einkochen (also gar nicht lesen und abwarten) oder fleissig
löschen.
Eine Nokia-Führungskraft berichtete mir von seiner Radikalmethode:
Control-All-Delete. Angeblich hat er in nunmehr vier Jahren mit dieser
Praxis erst zweimal eine Frage erhalten, ob er ein E-Mail nicht
empfangen hätte. "Oh, dass muss ich nach den Ferien aus Versehen
gelöscht haben...können Sie das bitte nochmals zustellen?"
Was halten Sie von dieser Praxis? Wie verdichten Sie nach dem Urlaub die Essenz aus der Inbox?